Neben unserem kurzfristigen Ziel die anstehenden MOX-Transporte zu verhindern ist unser großes Ziel natürlich eine Atomkraftfreie Welt anzustreben! Wir glauben daran, dass mit genügend politischem Willen die Energieversorgung in Deutschland schon in wenigen Jahren aus nachhaltigen und regenerativen Quellen erfolgen kann.

Mehr Infos auch unter www.ausgestrahlt.de

25 einfache Wege, den Planeten zu schützen: Save the Planet!

Selbst-Versorgung: Erste Gemeinde befreit sich von Energie-Konzernen und spart Geld

 Die Bürger einer kleinen Gemeinde haben ihr eigenes Stromnetz über Kredite finanziert. So machten sie sich unabhängig vom Anbieter E.on. Trotz anfänglicher Investitionskosten ist der Strom in Feldheim schon jetzt viel günstiger als im Rest Deutschlands. Und der Preis wird noch weiter fallen.

Der windpark in feldheim liefert den strom über die eigenen leitungen der gemeinde in die haushalte. (foto: self-sustaining-communities.eu)
Der Windpark in Feldheim liefert den Strom über die eigenen Leitungen der Gemeinde in die Haushalte. (Foto: self-sustaining-communities.eu)

Nachdem die Gemeinde Feldheim eine Biogas-Anlage in Betrieb genommen hatte, wollte sie den darin produzierten Strom nicht nur ins Netz einspeisen und für die Unternehmen bereitstellen. Auch die Privathaushalte setzten sich für den Bezug des eigens produzierten Stromes ein. Nach der Überwindung einiger Hindernisse wurde Feldheim schließlich zur bundesweit ersten Gemeinde, die zu 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien bezieht und dabei vollkommen unabhängig von den großen Energie-Konzernen ist.

Auf die Biogas-Anlage, die lokale Betriebe versorgt, folgte der Bau eines Windparks mit 43 Windturbinen. Der Betreiber des Ortsnetzes, E.on Edis, verweigerte jedoch einen Verkauf des Stromnetzes an die Gemeinde.

Also entschlossen sich die Feldheimer zu einem kühnen Schritt. Nach mehreren Bürgerversammlungen gründeten sie mit dem Windparkbetreiber Energiequelle GmbH die Feldheim GmbH & Co KG, eine Art Stadtwerk, das die Versorgung der 37 Haushalte über ein eigenes Stromnetz sicherstellen sollte. Die Kosten für das Stromnetz wurden zunächst von der Energiequelle GmbH getragen. Über eine Umlage auf den Strompreis zahlen die Feldheimer nun die Kosten für das eigene Stromnetz beim Windparkbetreiber ab.

Dann wurden Straßen aufgerissen, Felder umgepflügt und Leitungen verlegt. Das hat es in Deutschland bislang nirgendwo gegeben. Feldheim hat nun sein eigenes Stromnetz und kann den vor Ort produzierten Strom ohne Umwege oder Energiekonzerne in die Haushalte leiten.

Zusammen mit der Umlage aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist die Kilowattstunde Strom dennoch bereits jetzt viel günstiger als im Rest Deutschlands. Die Bürger zahlen im Schnitt 16,6 Cent pro Kilowattstunde. Bei den großen Stromanbietern liegen die Kosten bei etwa 28 Cent pro Kilowattstunde. Ein gewaltiger Unterschied. Hinzu kommt, dass der Strompreis in Feldheim weiter sinken wird, sobald die Kredite für das Stromnetz vollständig abbezahlt sind.

Der Energiemix setzt sich zusammen aus den Windanlagen mit einer Gesamtleistung von 74 Megawatt. Sie speisen den überschüssigen Strom ins deutsche Netz ein. Das Sonnenkraftwerk auf dem ehemaligen Militärgelände liefert jährlich knapp 2750 Megawattstunden. Bei Flaute und fehlender Sonneneinstrahlung produziert ein Blockheizkraftwerk Strom, das durch die Biogasanlage betrieben wird.

Seit Oktober letzten Jahres gab es noch keinen Tag, an dem „wir im Dunkeln gesessen oder wirklich gefroren haben”, sagte Bürgermeister Michael Knape einem Bericht von Deutschlandradio Kultur zufolge.

In einem Energieforum will die Gemeinde anderen Interessierten die Vorteile der Energieautarkie nahebringen. Das Modell soll Schule machen. Je mehr Gemeinden ihren Strom und ihre Wärme selber herstellen, desto weniger verdienen die Energiekonzerne am Transport. Die Gebühren für die Nutzung und den Transport von Energie durch die Netze von E.on, RWE und Vattenfall machen nach Angaben des BDEW immerhin 20 Prozent des Preises aus, den Privathaushalte für eine Kilowattstunden zahlen musste.

 
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/02/08/selbst-versorgung-erste-gemeinde-befreit-sich-von-energie-konzernen/

Zum Energieforum Gemeinde Feldheim

Photovoltaikparkplatz

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Best about a windmill

Neuer Rekord: Mehr als zwei Drittel grüner Strom - AKW können abgeschaltet werden

Das dürfte mal wieder ein neuer Rekord gewesen sein. Am Sonntag um 12 Uhr deckten die erneuerbaren Energieträger 68 Prozent des Bedarfs ab.

Während die AKWs 12 GW produzierten wurden 11 GW exportiert

Telepolis -Energie und Klima-News

 

Gespeichert werden kann der Strom in Ringwallspeichern:

zwei Ringwallspeicher würden ausreichen, um den Ausgleich zwischen Erzeugung und Verbrauch in Deutschland für eine sichere Stromversorgung allein aus Wind und Sonne zu ermöglichen.

Ringwallspeicher - Speicher für sicheren Strom allein aus Wind und Sonne

Feldheim: Ein Dorf mit eigener Energieversorgung

Da man Wärme und Strom selbst erzeugt und verteilt, ist man völlig unabhängig von überregionalen Energieversorgern. Die hohen Investitionskosten teilen sich die Gemeinde und die Anwohner. Weiterhin fließen zusätzliche Mittel des Landes Brandenburg, die aus EU-Fördertöpfen stammen.

Man sieht, wenn alle an einem Strang ziehen, lassen sich viele Projekte auf den Weg bringen. Man muss sich nur einig sein, wie im vorliegenden Fall Stadt, Land und Bewohner.

Quelle

 

Zur Webseite: http://www.neue-energien-forum-feldheim.de

Aus dem Koalitionsvertrag Rot/Grün Niedersachsen 2013

Die rot-grüne Koalition unterstützt die aktive Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in die Energiewende, z.B. durch Gründung von Energiegenossenschaften zur Nutzung der Erneuerbaren Energien Wind und Sonne so-wie durch Anwendung moderner Technologien der Kraftwärmekopplung oder Wasser- und Windkraftwerken. Ebenso unterstützt werden Energieeffizienz- und Sparmaßnahmen. Genossenschaftliche Modelle und wirt-schaftliche Vereine sollen zugleich Wertschöpfung und Entwicklung des ländlichen Raumes stärken.

Die Einbindung der Bürgerbeteiligungsmodelle in regionale Wirtschaftskreisläufe, z.B. bei Ausschreibungen und Pachtverträgen, steigern die Wertschöpfung in den Regionen. …

Die rot-grüne Koalition unterstützt bei der Ausgestaltung der Übertragungs-Stromnetze die eigentumsrechtlich gesicherte, bestimmende Gestaltungsmöglichkeit der öffentlichen Hand. Ebenso unterstützt sie Beteiligungs-modelle von Bürgergenossenschaften. Sie wird eine Initiative ergreifen, um die Bewirtschaftung der Höchst-spannungs- und Übertragungsnetze auf eine Bundesnetzgesellschaft zu übertragen.“

Berliner Bürger wollen Ihr Stromnetz zurückkaufen: Rekommunalisierung der Berliner Stromversorgung

Das ist doch eine sehr begrüßenswerte Idee: Während die EU die Privatisierung des Wassers vorantreibt, wollen die Berliner ihr Stromnetz kaufen.

2014 läuft der Konzessionsvertrag für das Berliner Stromnetz aus. Jetzt wird entschieden, wer in Zukunft das Netz der Hauptstadt betreiben wird. Wir haben die einmalige Gelegenheit: Bürgerinnen und Bürger kaufen gemeinsam ihr Stromnetz nutzen die Millionengewinne daraus sinnvoll und nehmen die Energiewende selbst in die Hand. Wir unterstützen die Idee und fordern: Das Berliner Stromnetz gehört in Bürgerhand!

** Jetzt unterzeichnen: Stromnetz in Bürgerhand! **

Um das Berliner Stromnetz zu kaufen brauchen wir nicht nur Geld – sondern vor allem politischen Druck. Den möchten wir mit unserem Online-Appell weiter steigern, um die Berliner Politik zu überzeugen. Machen Sie mit: Unterzeichnen Sie auf unserer Website für ein Berliner Netz in Bürgerhand

Und vor allem: Streuen Sie die Idee und weisen Sie alle Ihre Bekannten und Freunde im Netz auf unsere Aktion hin! Dafür können Sie dieses Mailformular nutzen. oder unseren Appell mit einem Klick bei Twitter und Facebook verbreiten. Verwenden Sie dafür einfach die Buttons unter dem Aufruf

 

Berliner Energietisch, der am 11.02.2013 das Volksbegehren über die Rekommunalisierung der Berliner Stromversorgung startet.

Strom aus der Erde

Unsere Erde steckt voller Energie, man braucht “nur” die Technik, um diese Energie zu nutzen! Ein Forscherteam aus den Niederlanden hat jetzt eine Brennstoffzelle entwickelt, die aus Pflanzen und Mikroorganismen, die sich im Erdreich befinden, Strom erzeugt. Eine Testanlage ist bereits in Betrieb genommen worden.

Weiterlesen ... (auf gute-nachrichten.com.de)

Buchempfehlung über Genossenschaften und Gemeingüter

Von der Kraft des gemeinsamen Tuns

Die Seele baumeln lassen, alle Sinne berührt. Selten kann ein Buch über Genossenschaften und Commons dies von sich behaupten. Und doch geschieht gerade dies im Buch von Rita Bertolini. Das Buch "Allmeinde Vorarlberg" enthält überraschend auch Wandertouren durch Vorarlberg, die immer das Thema des Buches berühren. Entweder liegt eine Genossenschaft auf dem Weg, oder ein Genossenschaftmitglied, oder die Einkehrmöglichkeit in einer gemeinschaftlich geführten Alpe, oder die Wege werden von einer Wegegenossenschaft gewartet, der Wanderer überquert ehemalige oder aktuelle Allmeinde - Weiden. Man wandert zum Nenzinger Himmel, und über Talweiden, auf Alpen und durch Waldungen, die die Agrargemeinschaft Nenzing verwaltet: "Allen gehört alles, niemandem gehört etwas bestimmtes" - nach diesen Leitgedanken agieren die Mitglieder und Nutzungsrecht-Inhaber der größten Agrargemeinschaft Vorarlbergs.

Wenn der Wanderer dann müde und hungrig wird setzt er sich als Tischgenosse nieder und genießt ein einfaches Essen der Berge, dessen Rezept ein Allgemeingut ist. Vielleicht etwas weiter hergeholt, aber im Text von Bernhard Tschofen wird dies nachvollziehbar.

Den historischen naturraumbezogenen Genossenschaften ist ein eigenes Kapitel gewidmet, nachdem rund 20 aktuell bestehende Genossenschaften vorgestellt wurden. So die 1902 gegründete Küblergenossenschaft Innerlaterns, die zum Zwecke der besseren Vermarktung der Produkte ihrer Mitglieder gegründet wurde. Kübel aus Holz, Bierfässer und anderes handgefertigtes Zubehör für Sennereien werden vermarktet. Die Genossenschaft kauft das "Geschirr" auf Lager und verkauft es dann weiter zum einheitlichen Preis. Heute dient die Genossenschaft aber auch dem Erhalt dieser alten Handwerkstradition. Doch auch die Allmenda-Genossenschaft, die sich Komplementärwährungen widmet wird vorgestellt. Regionalentwicklungsgenossenschaften für den ländlichen Raum runden das Spektrum ab.

Das von Rita Bertolini reich bebilderte Buch gibt auch dem Auge viel. Einen weiterer Sinn spricht die beigefügte 40minütige DVD an, die das Buch durch Filminterviews in Szene setzt.

Ein schönes sinnliches Buch, dass die Begriffe Genossenschaftliches Handeln und Gemeingüter erfahrbar macht und dabei nicht die historischen Entwicklungen vernachlässigt. Damit ist es hochaktuell.

Hier gibt es das Buch bei amazon

Im Odenwaldkreis machen die Bürger ihre eigene Energiewende

Berlin, 10. Januar 2013. Im südhessischen Odenwaldkreis arbeiten in 15 Gemeinden die Bürger gemeinsam am Umbau ihrer Energieversorgung. Für sein Engagement ist der Landkreis heute als „Energie-Kommune“ ausgezeichnet worden. Mit dem Titel würdigt die Agentur für Erneuerbare Energien vorbildliche kommunale Energieprojekte und stellt sie auf dem Infoportal www.kommunal-erneuerbar.de ausführlich vor.

Wenn Bürger, Unternehmen und Gemeinden in punkto Energiewende eng zusammenarbeiten, strahlt das auf eine ganze Region aus. Zumindest im Odenwaldkreis. „In der Kreispolitik begrüßen wir es, wenn unser Ziel, die Region nach und nach auf 100 Prozent Erneuerbare Energien umzustellen, mit Leben gefüllt wird“, berichtet der Landrat Dietrich Kübler. Das gemeinsame Ziel der Gemeinden im Odenwaldkreis ist es, den Energieproduktionsstandort weiterzuentwickeln und das Wachstumspotenzial der Erneuerbaren Energien auszuschöpfen.

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