Informationen über Mischoxid (MOX) Brennelemente

Beim Betrieb eines AKW mit 1000 MW Leistung entstehen pro Jahr ca. 200 - 250 kg Plutonium.

Der giftigste Stoff der Welt

"Plutonium - sinnigerweise benannt nach Pluto, dem griechischen Gott des Totenreiches - ist der giftigste Stoff, den es gibt. Seine kurzreichende Alpha-Strahlung reißt gewissermassen tiefe Schneisen in jedes lebende Gewebe und zerstört es. Dabei kann es nur schwer oder gar nicht ausgeschieden werden, es setzt sich fest, reichert sich sogar an, die Strahlung ist bei einer Halbwertszeit von 24 000 Jahren faktisch dauerhaft vorhanden. Bereits wenige Millionstel Gramm (Mikrogramm) können sofort, sogar nur etliche Milliardstel Gramm (Nanogramm) langfristig tödlich wirken....."

Zitat: Frankfurter Rundschau

Als Mischoxid-Brennelemente, kurz: MOX-Brennelemente (MOX = Mischoxid), werden in der Kerntechnik Brennelemente bezeichnet, die im Gegensatz zu Brennelementen aus reinem Urandioxid ein weiteres Oxid enthalten. Meist handelt es sich dabei um Plutoniumdioxid. Weil Plutonium gefährlicher als Uran ist, sind aber deutlich größere Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Die Zumischung an Plutonium liegt bei 7-8 %.

In den Jahren 2000 bis 2004 wurden in Grohnde bereits 40.400 KG (40,4 t) MOX-Brennelemente eingesetzt.

Quelle:Wikipedia

Einladung zum Fachgespräch: Status der Sicherheitsprüfungen laufender Atomkraftwerke in Niedersachsen

Termin: Mittwoch, 15. Januar 2014, 10.00 bis 18.00 Uhr

Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, Raum 138 - Archivstraße 2, 30169 Hannover

Nach der Katastrophe von Fukushima (März 2011) und dem danach beschlossenen Atomausstieg wurde erneut der Ruf nach Prüfung der Sicherheit der hiesigen Atomkraftwerke laut; dabei ging es sowohl um den Betrieb, als auch um die Abläufe bei einem Störfall und bei der Lagerung.

Im Koalitionsvertrag der rotgrünen Landesregierung vom Januar 2013 wurde die Überprüfung aller niedersächsischen Atomanlagen festgelegt.

Wir wollen eine Zwischenbilanz zur Nachrüstung noch lau- fender Atomkraftwerke seit dem März 2011 ziehen. Dabei soll auch der Einsatz von so genannten MOX-Brennele- menten bewertet werden. Die Vorentscheidungen für den MOX-Einsatz sind bereits in den 80er Jahren gefallen und wurden Anfang des letzten Jahrzehnts neu bewertet. Wir möchten mit Experten, Vertretern des Bundesumwelt- ministeriums, von Betreibern, Verbänden und Bürgerinitia- tiven den Zwischenstand der Überprüfung bilanzieren und kritisch bewerten und die weiter geplanten Maßnahmen vorstellen und erläutern.

Dazu laden wir herzlich ein.

Ihr

Stefan Wenzel

vollständiges Dokument: Einladung zum Fachgespräch [PDF]

Zusagen werden bis zum 10. Januar erbeten

Plutonium - der langsame Tod

Bereits die Inhalation von 40 Nanogramm Plutonium reicht aus, um den Grenzwert der Jahreszufuhr für Inhalation bei Arbeitern zu erreichen. Bei Inhalation von Plutonium enthaltendem Staub, oder durch verunreinigte Nahrung kann die mit dem umgebenden Material stark wechselwirkende α-Strahlung unmittelbar die Zellkerne lebender Zellen treffen.

 

Nach Untersuchungen des Forschers Arnulf Seidel vom Institut für Strahlenbiologie des Kernforschungszentrum Karlsruhe führen kleine Dosen Plutonium im Langzeitversuch erst nach frühestens zehn Jahren bei Hunden zu Knochenkrebs.

Quelle: wikipedia


Nebenbei bemerkt:

Pluton (auch Pluto) ist in der griechischen und römischen Mythologie der Gott der Totenwelt.

MOX-Brennelemente-Gefahr

Flyer Die Gefahren des Einsatzes von Mischoxid- (MOX) - Brennelementen (via antiatomeuskirchen.blogsport.de)

Jedes MOX-Brennelement ist gut 500 kg schwer enthält ca. 20 kg Plutonium.

Das AKW ist kein geschlossenes System: es besitzt nicht nur die Kühltürme für den Wasserdampf sondern auch einen Abluft-Kamin! Das Reaktorgebäude muss be- und entlüftet werden: "Die Abluft wird vor der Abgabe gründlich gefiltert. Trotzdem können radioaktive Partikel durch den Filter gelangen. Deshalb muß die Abluft über einen 170m hohen Schornstein abgegeben werden" (Quelle).

Das heisst im Klartext: So bald Plutonium im Reaktor ist, ist auch Plutonium in der Umwelt. Die Betreiber könnten höchstens um die Menge streiten und sie als "harmlos" bewerten. Doch wie wir wissen kann bereits ein Millionenstell Gramm Plutonium Krebs auslösen.

MOX-Brennelemente sind hochgiftig und verteuern den Atomstrom

Verbuddeln ist besser. (14.5.12)

Plutonium ist hochgiftig und als Alphastrahler extrem gefährlich, wenn es in den Körper gerät. Und es kann zur Herstellung von Atombomben verwendet werden.

derzeit weltweit angesammelten 500 Tonnen reines Plutonium ausreichen, um 100 000 Atombomben zu bauen

 

Obige Nachricht bezieht sich auf einen Natur-Artikel:

http://www.greenoptimistic.com/2012/05/10/plutonium-waste-disposal/